Investitionen im Werk Freiberg

Die Gesamtinvestition in Freiberg hatte ein Volumen von 9,5 Mio. Euro.

Es entstand eine großtechnische Produktionsanlage für die Produkte KeraPlus®, KeraGlas® und KeraBims®. Die insgesamt installierte Jahreskapazität beträgt über 24.000 m³ oder 5.200 to.

Die Anlage produziert aus Glasmehl, Gesteinmehl, Flussmittel, Blähmittel, Trennmittel und Wasser in verschiedenen Arbeitschritten und in unterschiedlichen Gemengenzusammensetzung die speziellen Mineralschaumkugeln der Qualitäten KeraPlus®, KeraGlas® und KeraBims®. Dabei werden in einem Mischer jeweils die einzelnen Komponenten zu Mikrogranulat, Kernversatz und Schalenversatz gemischt und anschließend zu Kugeln geformt. Diese werden anschließend mit einem Trennmittel "paniert". Das Trennmittel verhindert die Aggolomeration der Kugeln durch unerwünschtes Verbacken im Schäumprozess.

Den so geformten "Grünpellets" wird in einem Tockner die Feuchtigkeit entzogen. Sie werden dann in einem Schäumofen bei hohen Temperaturen aufgeschäumt und anschließend im Ofenausgang durch gezielte Abkühlung stabilisiert. Danach durchläuft das Material einen Kühler und einer Vorrichtung zur Separierung des Trennmittels, das wieder in den Prozess zurückgeführt wird. Vor der Verpackung wird das Produkt durch Siebung in die einelnen Kornfraktionen aufgeteilt.

Die Kleinmengenanlagen (=Pilotanlage) dient zur Herstellung von Mustern und Kleinmengen von Sonderprodukten.

Standort

Die Produktionsentwicklung erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg. Auch hinsichtlich neuer Entwicklungen und neuer Einsatzgebiete für die KeraPearls® gibt es mit mehreren Instituten der Technischen Universität eine enge Entwicklungskooperation.

Der Standort ist durch eine lange montanwirtschaftliche Tradition geprägt und verfügt über qualifiziertes Fachpersonal. Nach der Wende mussten die Hüttenbereiche qualifiziertes Personal abbauen, das nun für die Produktion der KGF verfügbar und sehr gut geeignet ist.



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